Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Revolution mit Ludwig Erhard

Sahra Wagenknechts Kapitalismuskritik findet auch im konservativen Lager Beachtung

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sahra Wagenknecht hat sich mit ihrer Kapitalismuskritik über Parteigrenzen hinweg einen Namen gemacht. Am Dienstagabend diskutierte sie mit FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher und dem CSU-Mann Peter Gauweiler.

Sahra Wagenknecht

»Ich habe das Buch geschenkt bekommen«, sagt Peter Gauweiler, »aber ich würd's mir auch kaufen.« Das darf man als Höflichkeitsfloskel verstehen, aber sicher auch als Anerkennung. Gauweiler spricht von Sahra Wagenknechts »Freiheit statt Kapitalismus«, das jetzt - überarbeitet und erweitert um ein Plädoyer für ein soziales, demokratisches Europa - als Neuauflage erschien und für Campus-Verleger Thomas Schwoerer nicht weniger ist als »das Standardwerk der Kapitalismuskritik«. Auch die FAZ hat sich des hoch gelobten Werkes angenommen und das neue Kapitel vorab veröffentlicht.

Leute wie FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher und der CSU-Politiker Gauweiler beobachten mit wachsendem Unwohlsein, wie ihr guter alter Kapitalismus aus den Fugen gerät. »Vor zehn Jahren«, sagt Schirrmacher bei einer Diskussion über Wagenknechts Buch mit der Autorin und Gauweiler in der Berliner Kulturbrauerei, »hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass Banker ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.