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Symbiose der Städte

Faszinierende Erzählarchitekturen von Giuseppe Madonia sind am Gendarmenmarkt zu sehen

  • Von Klaus Hammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Geometria del silenzio« von Giuseppe Madonia

Jüngste Arbeiten zeigt der seit 1984 in Berlin lebende Sizilianer Giuseppe Madonia: Stadt- und Naturlandschaften, hochaufragende Häuserfassaden, mit An-, Vor- und Aufbauten, Pfeilern, Umgängen, Treppen, Plattformen - man kann das ganze Register supplementärer Räumlichkeiten und Bauformen durchgehen und wird es in dieser Malerei präsent finden, zusammen mit allen möglichen Formen des Durchblicks, des Übergangs und des Austauschs. Der Malerarchitekt entwickelt Raumfluchten, schlägt Erzählachsen in die Tiefe - dann wieder bedrängt kompakte Urbanität die Freiräume. Madonias Bildwelt mutet wie eine Symbiose seines Geburtsortes Palermo und seiner nunmehrigen Wahlheimat Berlin, des Mediterranen und des Nordischen an.

Auch wenn er sie als »Palermo« oder »Berlin Prenzlauer Berg« bezeichnet, man wird sie so vergebens dort wie hier suchen, es sind imaginäre Stadtlandschaften. Der Künstler belässt nicht die Stadtbilder und Bauwerke, so wie er s...


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