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Sorge um Hungernde

Lage palästinensischer Häftlinge verschärft

Die Europäische Union und die palästinensische Regierung haben sich besorgt über den Zustand zahlreicher hungerstreikender palästinensischer Häftlinge in Israel gezeigt.

Jerusalem (AFP/nd). Die EU-Vertretung in Jerusalem und die Palästinenserführung in Ramallah seien in Sorge wegen des sich verschlechternden Gesundheitszustands der Gefangenen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die EU verurteilte erneut die in Israel geltende Verwaltungshaft, bei der Gefangene ohne Anklage auf unbestimmte Zeit festgehalten werden können. Die Gefangenen hätten ein Recht darauf, den Grund für ihre Inhaftierung zu erfahren und unverzüglich vor Gericht gestellt zu werden.

Die palästinensische Regierung erklärte, Israel sei für die Sicherheit der Häftlinge verantwortlich. Die im Gaza-Streifen regierende Hamas nannte die EU-Erklärung »unzureichend« und forderte »konkrete Maßnahmen« für die Gefangenen.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) forderte die israelischen Behörden auf, sechs der betroffenen Gefangenen unverzüglich in ein Krankenhaus einzuliefern. Dies sei notwendig, damit ihr Zustand fortlaufend überwacht werden könne, erklärte der IKRK-Leiter in Israel und den besetzten Gebieten, Juan Pedro Schaerer. Die Gefangenen seien in akuter Lebensgefahr.

Nach IKRK-Angaben befinden sich inzwischen mehr als 1600 palästinensische Häftlinge aus Protest gegen ihre Haftbedingungen im Hungerstreik, einige bereits seit über 70 Tagen.

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