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»Was für's Volk«

Experten kritisieren Jugend-Warnschussarrest

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) nahm gestern die Gelegenheit wahr, eine von ihm vorangetriebene Gesetzesänderung zu bewerben: Bei der Neueröffnung der Berliner Jugendarrestanstalt in Lichtenrade lobte er im Verbund mit Justizsenator Thomas Heilmann und dem Bundestagsrechtspolitiker Jan-Marco Luczak (beide CDU) den sogenannten »Warnschussarrest« für Jugendliche, für den zur Zeit ein Gesetzentwurf im Bundestag bearbeitet wird. Danach soll ein Gericht neben einer zur Bewährung ausgesetzten Jugendstrafe auch einen bis zu vierwöchigen Arrest anordnen können. Doch bei seinem Besuch schlug dem Minister auch Gegenwind entgegen.

Hohe dicke Mauern, Kameraüberwachung, hohe Scheinwerfer, eine Eingangsschleuse mit Bediensteten vor über einem Dutzend Monitoren - die neu bezogene Jugendarrestanstalt für Berlin scheint äußerlich einer Justizvollzugsanstalt in nichts nachzustehen. Hans-Peter Friedrich findet es gut, dass Jugendliche h...


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