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Die Zeiten der Gutgläubigkeit sind vorbei

LINKE startet mietenpolitische Initiative/Wohnungsgenossenschaft »FairWohnen« wächst weiter

  • Von Gabriele Oertel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Bundesrepublik steuert auf eine neue Wohnungsnot zu. Die LINKE reagiert darauf mit einem Aktionsprogramm für eine sozialere Wohnungs- und Mietenpolitik - und nicht zuletzt mit ihrer neugegründeten Genossenschaft »FairWohnen«.

Seit Jahren warnen Leute, die vom Wohnungsmarkt etwas verstehen und die Formel vom Grundrecht auf Wohnen nicht nur als Phrase benutzen, vor einer neuen Wohnungsnot. Zunehmende Verdrängung aus den Innenstädten, steigende Mieten, hunderttausendfache Privatisierung einst öffentlichen Wohnraums - die herrschende Politik, egal ob rot-grün oder schwarz-gelb gefärbt, ignoriert seit Jahren den sich anbahnenden sozialen Konfliktstoff.

Damit das nicht so bleibt, hat die Linkspartei ein wohnungspolitisches Aktionsprogramm beschlossen. Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, die für die LINKE und deren Vorgängerin PDS in Anspruch nimmt, stets Partei der Mieter gewesen zu sein, erläuterte gestern vor der Presse Grundintentionen. Die LINKE wolle dafür streiten, dass der Bund angesichts der bis 2017 prognostizierten Lücke von 825 000 Wohnungen endlich wieder in die Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus einsteigt. Zudem müssten Mieten gedeckelt werden...


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