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Mordversuch aus Fremdenhass

21-Jähriger wegen Brandanschlag verurteilt

Magdeburg (epd/nd). Wegen versuchten Mordes aus fremdenfeindlichen Motiven ist ein 21-Jähriger in Sachsen-Anhalt zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Magdeburg habe es als erwiesen angesehen, dass Matthias P. im Januar in Behnsdorf einen Brandanschlag auf ein Haus verübte, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag in Magdeburg. In dem Haus lebte neben Deutschen auch eine aus Polen stammende Familie. Laut Anklage hatte er den Entschluss zu der Tat »aus ausländerfeindlicher Gesinnung heraus« gefasst. Das Gericht habe bei dem Strafmaß eine verminderte Schuldfähigkeit des Angeklagten wegen einer hohen Alkoholisierung erkannt. Bei dem Anschlag wurde niemand verletzt. Die Mieter, darunter auch Kleinkinder, konnten von der Feuerwehr unverletzt gerettet werden.

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