Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Medikamente weiter per Post

Die Apotheken wollen ihren neuen Umsatzbringer Versandhandel nicht einschränken lassen

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Heute geht in Berlin ein zweitägiger Kongress zum Thema »Apothekenversandhandel« zu Ende. Die Branche sieht sich auf Wachstumskurs.

»Sicheres Wachstum im Arzneimittelversand« propagierten die deutschen Versandapotheker am Donnerstag zum Auftakt ihres 5. Branchenkongress. Dabei diskutierten sie auch mit Politikern über die Forderung nach einem Versandverbot rezeptpflichtiger Arzneimittel. Dazu hatte die LINKE einen Antrag im Gesundheitsausschuss des Bundestages eingebracht, der gestern nach Redaktionsschluss beraten wurde. Der Versandhandel könne nicht das leisten, was die Präsenzapotheken bieten, so begründete die LINKE-Gesundheitsexpertin Martina Bunge den Antrag. Zudem sei die Zukunft der inhabergeführten Apotheken durch den Versandhandel gefährdet. Und der Versandhandel sei ein Einfallstor für Medikamentenfälschungen.

Kürzlich hatte die Mehrheit der Bundesländer im Bundesrat für ein Versandverbot gestimmt. Im Bundestag werde es aber in dieser Legislaturperiode keine Zustimmung geben, erklärte der FDP-Gesundheitspolitiker Heinz Lanfermann.

Viele Verbrauche...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.