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Fußballer freigesprochen

Schwedt (dpa). Ein 19-jähriger Fußballspieler soll den früheren Ausländerbeauftragten von Schwedt und dessen Sohn rassistisch beschimpft und bedroht haben. Am Donnerstag ist der Angeklagte vom Amtsgericht Bernau freigesprochen worden. Die Beleidigungen konnten nicht mit Gewissheit dem Angeklagten zur Last gelegt werden, sagte Gerichtsdirektor Dieter Hartmann. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft hatten demnach für einen Freispruch im Fall des Sohnes plädiert. Die Staatsanwaltschaft hatte jedoch wegen der Beleidigungen des gebürtigen Mosambikaners Ibraimo Alberto eine Verwarnung und 15 Stunden gemeinnützige Arbeit beantragt, die Verteidigung ebenfalls einen Freispruch. Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, Vater und Sohn im März 2011 auf einem Schwedter Fußballplatz mit rassistischen Sprüchen beschimpft und mit dem Tod bedroht zu haben. Alberto zog daraufhin nach Karlsruhe. Er war 21 Jahre lang ehrenamtlicher Ausländerbeauftragter von Schwedt. Nach dem Vorfall hatte Alberto Anzeige gegen Unbekannt gestellt, weil er sich lediglich die Nummer des Spielers gemerkt hatte. Im Zeugenstand konnte er den 19-Jährigen als Angreifer identifizieren.

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