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Keiner glaubt Lena

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Keiner glaubt Lena

Lenas Lieblingstante Mel stirbt bei einem Verkehrsunfall. Was normalerweise extrem traurig sein müsste, wird hier aufgefangen, indem Lena weiter mit Mel kommuniziert. Die Tante war nämlich Wahrsagerin und besaß die Gabe, ihren Körper zu verlassen. Was sie auch kurz vor dem Unfall tat, um schnell mal nach der Herdplatte zu sehen. Nun findet Mels Seele nicht zurück... Natürlich will niemand Lena diese Geschichte glauben. Und so weiß auch das Mädchen bald nicht mehr sicher, ob es sich alles bloß einbildet. Mit der besten Freundin kommt es darüber zum Krach, noch schwieriger aber gestaltet sich das Verhältnis zur Mutter. Die hat Mels Haus geerbt, möchte die darin wohnende Oma ins Altersheim abschieben und bändelt mit einem windigen Kerl an, den Lena verdächtigt, nur auf die Immobilie scharf zu sein.

Salah Naouras Erzählung setzt auf Komplexität statt Vereinfachung. Die meisten Charaktere sind vielschichtiger angelegt als es zunächst den Anschein hat. Und was als Familientragödie beginnt, wandelt sich nach und nach in eine Freundschaftsgeschichte samt Krimi mit spannendem Showdown. Um da den Überblick zu bewahren, sollten Kinder Leseerfahrung besitzen. Belohnt werden sie mit einem Buch, das lustig und traurig zugleich ist.

Salah Naoura, Tante Mel wird unsichtbar, Dressler, 190 Seiten, 12,95 Euro (ab 8 J.)

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