Karin Leukefeld 14.05.2012 / Ausland

Syriens Opposition bleibt uneins

»Al-Nusra-Front« bekannte sich zu Anschlägen in Damaskus

Der Syrienkonflikt lässt die Nachbarländer nicht unberührt. Am Sonntag wurden in Libanon zwei Menschen bei Kämpfen zwischen libanesischen Anhängern und Gegnern des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad getötet. Die libanesischen Streitkräfte hätten die Ruhe wieder hergestellt, berichteten die Sicherheitsbehörden.

Eine »Al-Nusra Front zum Schutz der Levante« hat die Verantwortung für den schweren Anschlag übernommen, der Damaskus am Donnerstag erschüttert hatte. Bei zwei kurz aufeinanderfolgenden Explosionen im morgendlichen Berufsverkehr waren auf einer Hauptzufahrtstraße 55 Menschen getötet und 372 Personen zum Teil schwer verletzt worden. Die Nähe eines Gebäudes des Luftwaffengeheimdienstes war von Medien als Indiz dafür gewertet worden, dass dieses Gebäude eigentliches Ziel des Anschlags war. In ihrem per Video verbreiteten Bekenntnis erklärte die Al-Nusra-Front, die syrische Führung solle ihre »Massaker gegen die Sunniten stoppen«, sonst werde es »noch mehr Elend geben, so Gott will«. Die Gruppe wird dem Spektrum der salafistischen Dschihadisten der Al-Qaida zugerechnet. Bisher hat sie die Verantwortung für Anschläge in Idlib, Aleppo und Damaskus übernommen.

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