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Nachts wird Notarzt oft zu spät gerufen

Nachts zögern Menschen oft zu lange, ehe sie den Notarzt rufen, so die BARMER GEK. Gerade bei Senioren, die nachts einen Schlaganfall erleiden, wird häufig zu lange gezögert. »Vor allem, wenn die Symptome in den frühen Morgenstunden einsetzen und gering ausgeprägt sind, entscheiden Betroffene und deren Angehörige oft, bis zum nächsten Morgen zu warten«, so der Neurologe Thomas Giese. Bei einem Schlaganfall sei jedoch immer schnelles Handeln gefordert. Denn mit jeder Minute, in der Teile des Gehirns nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden, sterben Nervenzellen ab. Vielen älteren Patienten sei es allerdings peinlich, wegen vermeintlicher Nichtigkeiten den Notarzt zu rufen. Dabei sind die Mediziner froh, wenn sie so früh wie möglich zu einem Schlaganfallpatienten gerufen werden. Bei Symptomen wie Lähmungen, Taubheitsgefühl in den Armen, einseitig herabhängenden Mundwinkeln oder »verwaschen« klingender Sprache sollte deshalb auf jeden Fall die 112 gerufen werden - und zwar lieber einmal zu viel als zu wenig. nd

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