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In der Versenkung

Deutsches Eishockeyteam geht gegen Norwegen unter

»Ekelhaft«, »Frechheit«, »Desaster«: Gespielt hat das deutsche Eishockey-Nationalteam bei der sportlichen Bankrotterklärung wie ein Absteiger, nur bei der schmerzhaften Aufarbeitung waren die Puckjäger erstklassig. Schonungslos ehrlich, selbstkritisch und reumütig stellten sich die Spieler nach der historischen 4:12-Pleite in Stockholm gegen Norwegen selbst die Charakterfrage und bewiesen dabei jene Courage, die sie in den 60 Minuten auf dem Eis völlig hatten vermissen lassen.

»Das war eine absolute Frechheit. Wir haben den Weg ins WM-Viertelfinale gesucht - und stehen jetzt in der Versenkung«, sagte der Kölner Philip Gogulla und forderte: »Wir müssen uns im Kampf um die Olympiaqualifikation noch mal aufraffen.«

Wie das aber nach dem Vorrunden-K.o. gelingen soll, konnte keiner beantworten. Der Schock über die höchste Niederlage in der Geschichte gegen Norwegen saß so tief, dass eine direkte Olympiaqualifikation im letzten Gruppenspiel am Dienstag gegen Tschechien schon eine große Überraschung wäre. Dem zwölfmaligen Weltmeister muss die DEB-Auswahl wohl mindestens einen Punkt abtrotzen und gleichzeitig auf eine Niederlage der Schweiz gegen die USA hoffen. SID

Gruppe A
Belarus - Frankreich 1:2
Schweiz - Slowakei 0:1

Gruppe B
Russland - Tschechien 2:0
Deutschland - Norwegen 4:12

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