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Polizei sieht Zusammenhang bei Nazianschlägen

Erst die »Lausitzer Rundschau« attackiert, nun Verletzte bei Angriff vor einem linken Jugendklub

Spremberg (dpa). Rechtsextreme Gewalt hält die Einwohner von Spremberg weiter in Atem. Nachdem in der Nacht zum Sonntag vermutlich Angehörige der rechten Szene eine fünfköpfige Gruppe vor einem linken Jugendklub brutal angegriffen haben, ermittelt jetzt der Staatsschutz. Acht Ermittler haben die Arbeit aufgenommen, erklärte Polizeisprecherin Ines Filohn am Montag.

Sechs bis sieben Unbekannte attackierten die jungen Leute im Alter von 16 bis 24 Jahren, als diese nach dem Verlassen des Jugendklubs in ein Auto gestiegen waren. Die Angreifer schlugen die Scheiben des Wagens mit Baseballschlägern ein. Die Insassen erlitten Schnittverletzungen und Prellungen, ein junger Mann zog sich einen doppelten Fingerbruch zu.

»Wir sehen einen Zusammenhang mit den Anschlägen auf die ›Lausitzer Rundschau‹«, sagte Filohn. Anfang Mai hatten Unbekannte zwei rechtsradikale Anschläge auf das Redaktionsbüro der Zeitung verübt. Die Polizei vermutet, dass die Taten eine Reaktion auf die Berichterstattung des Blattes über rechtsextremistische Umtriebe in der Stadt sind. Das Stadtparlament verabschiedete daraufhin in der vergangenen Woche eine Erklärung, in dem es die Delikte mit rechtsradikalem Hintergrund verurteilt.

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