»Hinterzimmer schaden unserer Glaubwürdigkeit«

Einspruch aus dem Bundesausschuss gegen Intransparenz der Personaldebatten

Birgit Klaubert ist Vizepräsidentin des Thüringer Landtags und seit dem Jahr 2007 Mitglied im Bundesausschuss der LINKEN. Über die Personaldebatte um die neue Parteispitze sprach mit der früheren Lehrerin Uwe Kalbe.

Birgit Klaubert

nd: Sie sind in der dritten Wahlperiode Mitglied im Präsidium des Bundesausschusses der Linkspartei. Der Ausschuss weckt gewöhnlich wenig öffentliches Interesse, ist aber der Satzung nach das höchste Gremium zwischen den Parteitagen. Sie sollen den Bundesvorstand beraten und kontrollieren. Wie finden Sie die derzeitige Debatte über die Parteiführung?
Klaubert: Unterirdisch. Und das nicht erst in diesen Tagen. Der Bundesausschuss ist ein Gremium, das als beispielhaft für eine Kommunikation zwischen den verschiedenen Strömungen der Partei gelten kann. Diese funktioniert hier nämlich, auch wenn die Partei sonst häufig den gegenteiligen Eindruck erweckt.

Was stört Sie an der Kommunikation über die Personalien der Partei?
Mich stört, wie sie geführt wird. Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit unserer Partei, ...

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