Kay Wagner, Brüssel 18.05.2012 / Ausland

EU versagt bei der Lkw-Abgabe

Einheitliches System zur Mauterhebung wird nicht starten - Branche setzt auf regionale Lösungen

Der für Oktober geplante Start eines europaweit einheitlichen Systems zum Erheben der Lkw-Maut in unterschiedlichen Ländern findet nicht statt. Grund: Es gibt keinen Anbieter. Wahrscheinlich wird sich in naher Zukunft daran nichts ändern.

Ein Gerät für ganz Europa - der Traum wird sich für Brummifahrer und ihre Unternehmer erst mal nicht erfüllen. Zumindest nicht beim Thema Maut. Denn die EU-Kommission hat es nicht geschafft, ihren schönen Worten Taten folgen zu lassen. »Der europäische elektronische Mautdienst (EETS) wird innerhalb von drei Jahren für alle Straßenfahrzeuge über 3,5 Tonnen (…) verfügbar sein«, ließ sich im Oktober 2009 der damalige EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani in einer Pressemitteilung zitieren. »EETS wird es den Straßenbenutzern ermöglichen, Mautgebühren überall in der Europäischen Union auf einfache Weise zu zahlen, mit nur einem einzigen Vertrag bei einem einzigen Dienstleister und mit einem einzigen Bordgerät«, fügte der Italiener hinzu.

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