Werbung

Polizeipräsidentin möglich

Bewerbungsfrist endete Freitag / Auf der Liste Koppers, Keese, Kandt

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

(dpa). Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers soll sich nach einem Bericht der »Berliner Zeitung« für das Spitzenamt der Hauptstadtpolizei beworben haben. Weder Koppers noch die Innenverwaltung wollten sich dazu am Freitag - dem letzten Tag der Bewerbungsfrist - äußern. Unklar blieb auch, wie viele Kandidaten ihren Hut in den Ring geworfen haben. Innensenator Frank Henkel (CDU) wolle sich erst in der nächsten Woche zu dem Verfahren äußern, sagte sein Sprecher Stefan Sukale.

Die Grünen wollen die Suche nach einem neuen Polizeipräsidenten am Montag auf die Tagesordnung des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus setzen. Unter anderem soll es darum gehen, ob eine Verlängerung der Bewerbungsfrist nötig ist, wie sich das Auswahlgremium zusammensetzt und wann mit einer endgültigen Besetzung zu rechnen ist.

Bislang leitet die 50-Jährige Koppers die mit 22 500 Mitarbeitern bundesweit größte Landespolizei nur kommissarisch, seit Dieter Glietsch im Juni 2011 in den Ruhestand ging. Wegen ihrer offenen, aber bestimmten Art genießt sie ein hohes Ansehen in ihrer Behörde.

Sicher ist bislang nur die Bewerbung von Klaus Keese, Der Chef der Polizeidirektion 1 hatte seine Unterlagen schon vor rund einer Woche abgeschickt. Zwar kennt er die Hauptstadtpolizei wie kein anderer. Als langjähriger Einsatzleiter bei den Walpurgisnacht-Demos kann der 60-Jährige reichlich Erfahrungen vorweisen. Gegen ihn gibt es aber Vorbehalte, weil er in weniger als fünf Jahren in Rente gehen müsste. Er hatte schon im Vorjahr seinen Hut in den Ring geworfen, unterlag aber Udo Hansen. Keese fühlte sich übergangen und stoppte das Verfahren gleich zweimal mit Klagen

Als aussichtsreicher Kandidat wird auch Klaus Kandt (51), Chef der Berliner Bundespolizei-Ost, gehandelt. Das CDU-Mitglied galt lange Zeit als Henkels heimlicher Favorit. Zu einer möglichen Bewerbung hat sich der frühere Polizeichef von Potsdam und Frankfurt (Oder) bislang zurückgehalten.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!