Andreas Knudsen, Kopenhagen 21.05.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Dürre Wasserflöhe im Polarmeer

Zwei fette Arten wandern nordwärts - Fische und Krabben hinterher

Die vom erwärmten Klima verschobene Eisgrenze um Grönland hat die Zuwanderung atlantischer Wasserflöhe begünstigt - mit negativen Folgen für heimische Fische und Krabben, wie dänische Forscher herausfanden.

Das dänische Forschungsschiff »Porsild« vor Grönland

Für das menschliche Auge sind die drei Wasserfloharten, die in der westgrönländischen Diskobucht leben, kaum unterscheidbar. Die Fische und Krabben aber, die von ihnen leben, können sie sehr wohl unterscheiden. Sie bevorzugen die beiden arktischen Wasserfloharten Calanus glacialis und Calanus hyberboreus wegen ihres Fettgehalts von 70 Prozent. Der eingewanderte atlantische Wasserfloh Calanus finmarchicus mit nur 30 Prozent ist für das Leben im kalten arktischen Wasser bei weitem nicht nahrhaft genug.

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