Ralf Klingsieck, Paris 22.05.2012 / Ausland

Schlechtes Omen für linke Kräfte

In Frankreich sind die Verhandlungen von Sozialisten, Grünen und Linksfront gescheitert

In Frankreich stehen bald Parlamentswahlen an. Der Plan von Sozialisten, Grünen und Linken, einander zu unterstützen und so die linken Kräfte in der Nationalversammlung zu stärken, ist gescheitert. Die Schuld schieben sie sich gegenseitig zu.

Bis zum vergangenen Wochenende musste die Aufstellung und Registrierung der Kandidatenlisten für die französischen Parlamentswahlen am 10. und 17. Juni abgeschlossen sein. Um die 577 Sitze in der Nationalversammlung bewerben sich in ebenso vielen Wahlkreisen 6600 Kandidaten, davon etwa 40 Prozent Frauen. Noch bis zur letzten Stunde wurde zwischen den Sozialisten (PS), den Grünen und der Linksfront aus Kommunisten und Partei der Linken darüber verhandelt, ob und wo man bereits im ersten Wahlgang nur einen linken Kandidaten aufstellen und ihn gemeinsam unterstützen sollte. Damit sollte die Absicht der rechtsextremen Front National durchkreuzt werden, bei dieser Wahl einen Durchbruch zu schaffen und erstmals seit vielen Jahren wieder ins Parlament einzuziehen.

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