Viel Schuften für wenig Geld

DIW: Niedriglöhner arbeiten teilweise über 50 Stunden pro Woche

Eine neue Studie zeigt, dass die Arbeitsbelastung besonders bei Menschen mit niedrigem Einkommen oft sehr hoch ist. Opposition und Gewerkschaften fordern Mindestlöhne.

50 Stunden wöchentlich im Büro, in der Fabrikhalle oder auf der Baustelle schuften? Sicher nicht der Traum der meisten Arbeitnehmer und dennoch oft Realität. Besonders viel Zeit an ihrem Arbeitsplatz verbringen laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) ausgerechnet diejenigen mit besonders niedrigen Einkommen - mit allen negativen Folgen für Gesundheit und Familienleben. Fast 900 000 der 7,3 Millionen Geringverdiener in Deutschland arbeiten demnach mindestens 50 Stunden pro Woche, um überhaupt auf einen Lohn zu kommen, der ihnen die Existenz sichert.

Und die Folgen dieser Anstrengungen zeichnen sich bereits ab: Laut dem Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK haben sich psychische Erkrankungen bei Arbeitnehmern in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt. In einer Befragung der Krankenkasse unter 3000 Beschäftigten fühlte sich jeder fünfte stark oder sehr stark durch Zeitdruck au...

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