Rückblick auf Thüringer Versagen

Untersuchungsausschuss zum NSU steht sich selbst im Wege

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Es ist wieder NSU-Untersuchungsausschusswoche. Am Montag tagten die beauftragten Abgeordneten in Thüringen, am Donnerstag treffen sich die des Bundestages. In Sachsen geht es nicht nur langsam voran, in Bayern, wo die Rechts-Terroristen die meisten Morde begangen haben, gibt es noch immer nur die Ankündigung, man werde auch nachforschen.

»Da kommt noch was ...« Der Polizist vor dem Erfurter Landtag schaut nach oben. Die Sonne ist hinter einem dichten Wolkenband verschwunden, es ist schwül.

Der Mann steht hier, weil ehemalige Dienstherren antreten müssen vor dem Untersuchungsausschuss. Bei dem geht es um mögliche Versäumnisse, vielleicht sogar um Verwicklungen Thüringer Behörden in das Terrorgeflecht des sogenannten Nationalsozialistischen Widerstandes (NSU). Der Bande sind neun Migranten und eine Polizistin zum Opfer gefallen. In Thüringen nahm das Unheil, das sich mit den Namen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe verbindet, seinen Anfang. Deren Namen kennt man, die der Opfer nicht.

Es war die siebte Sitzung des Thüringer NSU-Ausschusses. Und die war wieder keine Sternstunde politischer Aufklärung. Dabei hatte die Untersuchungskommission des Ex-Bundesrichters Gerhard Schäfer in der vergangenen Woche mit ihrem Bericht über das Erstarken des NSU und die ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1167 Wörter (7937 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.