Zwei für den dritten Weg

Weibliche Doppelspitze will die LINKE führen / Bartsch hält trotz Kritik an Kandidatur fest

Wird es einen dritten Weg für die künftige Bundesspitze der Linkspartei geben? Mit Katja Kipping und Katharina Schwabedissen haben sich am Mittwoch zwei Kandidatinnen der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach dem Rückzug Oskar Lafontaines aus der Kandidatenriege wächst zugleich der Druck auf Dietmar Bartsch.

Teamarbeit sei ihnen das Wichtigste, betonten die Vizevorsitzende der LINKEN Katja Kipping und die NRW-Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen gestern auf einer Pressekonferenz in Hannover. Da hatten sie sich soeben als Kandidatinnen einer gemeinsamen Parteispitze geoutet. »Wir wollen die Partei zusammenführen«, sagte Katharina Schwabedissen angesichts der Auseinandersetzungen in den vergangenen Wochen, die Oskar Lafontaine zum Rückzug bewogen hatten. Die 39-Jährige hob hervor, die Verluste bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW seien kein Grund zum Resignieren, im Gegenteil: Es sei kennzeichnend für die Partei, dass sie stets nach der Devise lebe: »Immer wieder aufstehen.«

Die Entscheidung über ihre gemeinsame Kandidatur sei vor zwei Tagen gefallen, so Schwabedissen. Die beiden Frauen verbinde der Wunsch, alle Genossinnen und Genossen in die politische Arbeit einzubinden. »Wir wollen nicht die Zwei sein, die alles regel...

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