Ute Evers 24.05.2012 / Literatur
Literatur

Am Beispiel des Panama-Kanals

Juan Gabriel Vásquez setzt sich in »Die geheime Geschichte Costaguanas« von Joseph Conrad ab

In die fiktive Republik Costaguana hat bereits Joseph Conrad 1904 mit seinem Roman »Nostromo« geführt. Nun lässt Juan Gabriel Vásquez einen Mann namens José Altamirano in Konkurrenz zu Conrad treten. Der ist nämlich überzeugt, dass Joseph Conrad ihm seine Vergangenheit gestohlen hat, hatte er ihm doch in London seine ganze Lebensgeschichte erzählt. Doch Conrad habe in »Nostromo« weder ihn noch andere beteiligte Personen genannt, selbst der Ort musste einem fiktiven »Costaguana« weichen. Das will er mit seinen Erinnerungen und »Bekenntnissen« klarstellen.

Die zweite Obsession: Das Leben Conrads sei von Anfang an schicksalhaft mit dem seinen verknüpft. So abwegig die Vergleiche zwischen beiden Biografien sein mögen, immer wieder kommt Altamirano auf ihre »metaphysische« Verbundenheit zurück.

Wer ist er eigentlich? Altamirano wird 1854 gezeugt. Sein Vater feierte in Bogotá mit Forelle und Brandy den Sieg der demokratischen Streitk...

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