Schutzschirm für Tierzüchter

Linkspartei: Tierhalter sollen während neuartiger Epidemien besser abgesichert werden

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Derzeit häufen sich neue Tiererkrankungen. Bis sie aber erforscht und eingeordnet sind, gibt es keine Hilfe für betroffene Betriebe. Das könne für viele lebensbedrohlich sein, kritisieren Agrarpolitiker der Linkspartei. Heute Abend berät der Bundestag über ihren Antrag auf Nothilfefonds.

Die Landwirtschaft ist heute eine hochmoderne Branche, doch die Natur hält immer wieder Überraschungen bereit. Zur Zeit grassieren mit dem Schmallenberg-Virus und dem chronischen Botulismus gleich zwei Tierseuchen, deren genauer Ursprung wissenschaftlich nicht geklärt ist. Bei der Schmallenberg-Erkrankung weiß man immerhin, dass es sich um einen Virus handelt. Einen Impfstoff gibt es aber nicht - und es ist noch nicht einmal klar, ob ein solcher tatsächlich benötigt wird: Die Wissenschaftler beobachten derzeit, ob die Schafe (und seltener auch Kühe), die bei dieser Erkrankung missbildete Junge zur Welt bringen, beim zweiten Wurf nicht schon selbst gegen den Erreger immun sein könnten.

Beim Chronischen Botulismus gehört das Abwarten zwar nicht zur Strategie. Was aber genau die merkwürdigen Krankheitsgeschehen in Teilen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns verursacht, bei denen in Rinderbeständen u.a. Kontr...


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