Speicherung von CO2 erstmals verboten

Schwerin (dpa/nd). Mecklenburg-Vorpommern hat als erstes Bundesland die unterirdische Speicherung des klimaschädlichen Verbrennungsgases Kohlendioxid verboten. Der Landtag beschloss am Mittwoch einstimmig ein entsprechendes Gesetz. Wie Energieminister Volker Schlotmann (SPD) sagte, war das Land zum Handeln gezwungen, weil der Bund Maßgaben der EU zur Regelung der umstrittenen CO2-Verpressung bislang nicht nachgekommen ist. Insbesondere Bundesländer mit Kohlekraftwerken, wie Brandenburg, hatten die umstrittene Technologie befürwortet. Damit sollte der Ausstoß des klimaschädlichen CO2, das bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas entsteht, in die Atmosphäre drastisch verringert werden.

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