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»Politisch nicht ausgeglichen«

Der Parteilinke Tobias Pflüger ist kein Freund der »dritten Lösung«

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Tobias Pflüger gehört dem LINKE-Vorstand und der Antikapitalistischen Linken an.
Tobias Pflüger gehört dem LINKE-Vorstand und der Antikapitalistischen Linken an.

nd: Was halten Sie von der Kandidatur des Frauenduos?
Pflüger: Ich bin darüber nicht glücklich. Das Personalpaket ist politisch nicht ausgeglichen. Die Parteispitze sollte alle politischen Spektren abbilden. Das trifft auf die Beiden nur bedingt zu.

Ihre Strömung fühlt sich nicht vertreten?
Außenpolitik, Frieden, Europa-, Wirtschaftspolitik sind zentrale Themen. Es sollten Personen in Schlüsselpositionen kommen, die das Parteiprogramm umsetzen können und wollen und die in diesen für die LINKE wichtigen Feldern profiliert sind.

Wer wäre das für Sie?
Mir wäre am liebsten, wenn Sahra Wagenknecht doch noch kandidieren würde.

Sie will aber nicht.
Ich weiß. Aber der Prozess läuft noch.

Haben Sie Verständnis für den Rückzug Oskar Lafontaines?
Ich bedauere seinen Rückzug enorm. Es wäre in der derzeitigen Krisensituation für die Partei dringend notwendig gewesen, in der Öffentlichkeit mit einem klaren Profil auftreten zu können. Dafür wäre er der richtige Mann gewesen.

Was erwarten Sie von Bartsch?
Er sollte sich zurückziehen und den Weg frei machen für eine breit getragene Lösung.

Könnten Sie inzwischen mit ihm als Bundesgeschäftsführer leben?
Nein, daran hat sich nichts geändert. Er ist derzeit stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ich könnte mir ihn z.B. als stellvertretenden Vorsitzenden vorstellen. Auch in diesem Amt kann man einiges machen. Interview: Ines Wallrodt

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