Wir sind alle Aliens

Regisseur Barry Sonnenfeld über den dritten Teil der „Men in Black"

  • Von Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Barry Sonnenfeld begann in den 1980ern bei den skurrilen Komödien der Coen-Brüder wie „Millers Crossing“ und Rob Reiner romantischen Liebesmärchen „Harry & Sally“ als Kameramann. Neben der Fortsetzung der Familiensaga führte er Regie bei der Politsatire „Get Shorty“, bevor er 1997 erstmals die „Men in Black“, eine Spezialorganisation der US-Regierung zur Integration von Außerirdischen in das Alltagsleben der USA, in den Kampf gegen die Bedrohung durch Aliens schickte. 2002 folgte der zweite Teil der Serie, die auf einem Comic beruht, jetzt kommt „Men in Black 3“ ins Kino. Katharina Dockhorn hat Barry Sonnenfeld zum Gespräch getroffen.

nd: Ist die Idee der Zeitreise durch die mangelnde körperliche Fitness von Tommy Lee Jones entstanden?
Sonnenfeld: Nein, sie stammt von Will Smith, aus dem die Ideen ständig nur so heraussprudeln. Er sprüht ja vor Energie und nervt alle mit seinen Einfällen. Mit der Idee der Zeitreise überraschte er mich zum Beispiel 2001 während des Drehs von „Men in Black 2". Er weckte mich um 4.00 Uhr, war nicht zu bremsen und präsentierte mir die Storyline: Das Hauptquartier der Men in Black wird zerstört und um die Angreifer zu besiegen, muss Agent G in die Vergangenheit zu einem Wendepunkt im Leben von Agent K reisen. Dabei entdeckt Agent G etwas über seine Persönlichkeit, das keiner erwartet hat. Ich versuchte Will Smith zu beruhigen, lass uns erst diesen Film drehen. Doch die Idee leuchtete mir ein, wir konnten so einen frischen Blick auf die Buddys Agent J und K werfen.

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Wer ...



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