Notwendigkeit eines linken Korrektivs

  • Von Joachim Bischoff
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Joachim Bischoff ist Mitherausgeber der Zeitschrift »Sozialismus« und saß bis Ende 2011 für die LINKE in der Hamburger Bürgerschaft.

Die Krise der LINKEN wird vor allem den Konflikten unter dem Führungspersonal zugeschrieben. Unbestreitbar gibt es diese. Entscheidend sind aber meines Erachtens konzeptionelle und organisatorische Schwächen.

Die vereinigte LINKE war 2005 mit dem Anspruch angetreten, den Bürger/innen jenseits des neoliberalen Einheitsbreis eine sozial-ökologische und friedenspolitische Alternative anzubieten. Von diesen Ansprüchen, mit der die LINKE sich in den nachfolgenden Jahren in sieben westdeutsche Parlamente hinein gekämpft hat, ist wenig übrig geblieben. Die Linkspartei ist dabei, parlamentarisch die Erweiterung in die alten Bundesländer zu verlieren.

Dieser Abwärtstrend setzte mit den Bundestagswahlen 2009 ein. Die Mitgliederverluste sprechen eine eindeutige Sprache. Die Partei ist zerstritten und viele Protestwähler/innen sind zu den Piraten weitergezogen. So wichtig die Neubesetzung der Führungspositionen in der Partei ist, entscheid...

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