Hans-Gerd Öfinger, Frankfurt 26.05.2012 / Inland

Dora Heyenn wirft Hut in den Ring

Klaus Ernst drängt auf Regionalkonferenz in Hessen Sahra Wagenknecht zu Kandidatur

Bedauern über Lafontaines Rückzug und Hoffen auf eine Kandidatur Sahra Wagenknechts - dies war der Tenor einer Regionalkonferenz der LINKEN in Hessen. Am Freitag meldete die Hamburger Fraktionsvorsitzende Dora Heyenn ihre Kandidatur an.

Zeichnung: Harm Bengen
Die Hamburgerin Dora Heyenn hat am Freitag, gut eine Woche vor dem Göttinger Parteitag, ihre Absicht erklärt, Parteivorsitzende zu werden. Mit Genugtuung wurde die Mitteilung unter den Anhängern von Dietmar Bartsch registriert, wäre mit ihr doch eine passgenaue Komplettierung Bartschs nach den Regeln der Quotierung in der Partei erfüllt. »Ich möchte dazu beitragen, die Kräfte unserer Partei wieder zusammenzuführen«, teilte Heyenn in einer kurzen Begründung mit.Am Vorabend hatte Parteichef Klaus Ernst auf einer Regionalkonferenz der hessischen LINKEN vor 150 Mitgliedern im Frankfurter DGB-Haus erneut Bedauern über den Rückzug Oskar Lafontaines geäußert. »Es schadet uns, dass Oskar weg ist. Für zwei bis drei Prozent extra wäre er gut gewesen.« Unabdingbar nannte er es nunmehr, dass sich Sahra Wagenknecht für eine Spitzenposition zur Verfügung stelle, um »ein bestimmtes Publikum« und das »Westmilieu« anzusprechen.

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