Die UNO-Mission ist unsere große Chance

nd-Gespräch mit dem oppositionellen syrischen Publizisten Michel Kilo

»Ich bin zu einem kritischen Zeitpunkt gekommen«, sagte der UN-Sondervermittler für Syrien Kofi Annan am Montag in Damaskus mit Blick auf das Massaker in der Ortschaft Hula. Diplomaten in der Region nannten diese Visite »entscheidend« für seinen Friedensplan und die UN-Mission, die auch von der syrischen Opposition sehr unterschiedlich gesehen werden. Während eines Berlin-Besuches sprach Karin Leukefeld für »nd« mit dem Oppositionellen.

Michel Kilo (71) stammt aus Latakia. Er studierte Geschichte und Publizistik in der BRD, arbeite als Übersetzer und Journalist u.a. für die libanesischen Tageszeitungen »Al-Nahar« und »Al-Safir«. Als Theoretiker und Aktivist setzte sich Kilo immer wieder kritisch mit der Entwicklung des syrischen Staates und dem System Assad auseinander. Fünf Jahre war er in Haft.

nd: Mehr als 100 Menschen wurden am vergangenen Wochenende in dem Ort Hula (Provinz Homs) ermordet, mehr als 300 Menschen wurden verletzt. Es mehren sich die Stimmen, die sagen, der Sechs-Punkte-Plan von UN-Sondervermittler Kofi Annan sei »tot«.
M. Kilo: Nein, der Plan ist nicht »tot«, er muss erweitert werden.

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