Thilo Sarrazins »Europa braucht den Euro nicht«

Die Blindheit des Kulturkonservativen

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Thilo Sarrazins neues Buch ist ein Angriff auf die politischen Eliten, geführt von jemandem, der selbst zu ihnen gehört. Das kommt an, hat den Schein des Rebellischen, denn wer sonst, als jemand, der die Funktionsweise eines Systems aus der Innenansicht kennt, ist glaubwürdiger in der Rolle des Aufrührers? Da schimpft einer, der Seinesgleichen kennt, mit Volkes Stimme gegen »die da Oben«, mag der gemeine Leser denken. Der Aufstand aus der Mitte der Elite (zu der Sarrazin sich zählt) gegen die Elite fasziniert die Massen und mag er wie im Fall Sarrazins noch so sehr Effekthascherei sein.

In der deutschen Mittelschicht wächst die Skepsis, dass die Eliten des Landes noch der Aufgabe gewachsen sind, das Land zu führen; der Graben zwischen der Masse und der Elite wird tiefer in dem Maße in dem die Angst der Mitte vor dem sozialen Abrutsch größer wird bzw. die Einsicht wächst, dass für die eigenen Kinder der Aufstieg immer schwerer wird...

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