Teurer Wanderzirkus

Das Europaparlament hat drei Arbeitsorte, das kostet unnötig Geld - Abgeordnete wollen das ändern

  • Von Kay Wagner, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mindestens 50 Millionen Euro Zusatzkosten entstehen, weil das EU-Parlament seinen Sitz auf Straßburg, Brüssel und Luxemburg verteilt. Bei den Abgeordneten stößt diese Symbolpolitik auf Unverständnis. In einer Kampagne machen sie sich für einen einzigen Arbeitsort stark.

Ein Parlament mit drei Arbeitsorten - das gibt es nur in der EU. In den Verträgen der Union ist festgeschrieben: Der offizielle Sitz des Europaparlaments liegt in Straßburg, das Sekretariat befindet sich in Luxemburg, die Ausschüsse tagen in Brüssel.

Praktisch ist das nicht und verschlingt unnötig viel Geld. Je nachdem, wie man rechnet, kostet es allein zwischen 54 und 203 Millionen Euro, dass die Europa-Abgeordneten einmal im Monat ihre Plenartagung in Straßburg abhalten, statt in Brüssel. Auch in der belgischen Hauptstadt gibt es einen Plenarsaal, in dem jährlich sechs zweitägige Tagungen abgehalten werden. Warum also nach Straßburg fahren, wo doch in Brüssel all die anderen wichtigen EU-Einrichtungen wie Kommission und Rat sind?

»Als Abgeordneter werde ich mit Unverständnis konfrontiert, wenn ich erklären soll, warum gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten 180 Millionen Steuergelder für reine Symbolik ausgegeben werden«, sa...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 585 Wörter (3844 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.