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Kipping gibt Riexinger einen Korb

Bartsch will Verhältnis zur SPD entspannen

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Berlin (nd). Katja Kipping hat einer gemeinsamen Doppelspitze mit Bernd Riexinger am Donnerstag eine Absage erteilt. Die Vizevorsitzende der LINKEN hatte gemeinsam mit der NRW-Parteivorsitzenden Katharina Schwabedissen die Kandidatur zu einer weiblichen Doppelspitze angekündigt und rückt davon auch nicht ab, wie sie in einem Gespräch mit dpa erklärte. Ihre Kandidatur stehe für einen Bruch mit dem Lagerdenken. »Davon rücken wir nicht ab und machen nicht in letzter Minute ein Bäumchen-wechsele-dich.«

Oskar Lafontaine signalisierte am Donnerstag Unterstützung für Riexinger. Dieser sei ein Mann des Ausgleichs und werde »geschätzt wegen seines offenen und fairen Umgangs mit anderen«, sagte der saarländische Fraktionschef den »Stuttgarter Nachrichten«. Zuvor hatten sich die Sprecher der bayerischen LINKEN für Riexinger ausgesprochen. »Zusammen mit Katja Kipping würde damit auch das Ziel eines 3. Weges mit ›neuen‹ Gesichtern erfüllt«, so Eva Bulling-Schröter und Xaver Merk in einer Erklärung. Die ehemalige Grüne und Berliner Kultursenatorin Adrienne Goehler zog im »nd«-Interview Parallelen zu den Auseinandersetzungen der Grünen in den 80er Jahren. Das Angebot einer weiblichen Doppelspitze verlasse das Fahrwasser der Gysi- oder Lafontaine-Nachfolge und sei ein »Bruch mit der Logik der LINKEN«.

Dietmar Bartsch hat sich für ein entspannteres Verhältnis zur SPD ausgesprochen. Auf absehbare Zeit werde die Linkspartei »vielerorts als kleinerer Partner Bündnisse eingehen müssen«, schrieb der Fraktionsvize im Bundestag in einem Beitrag für die »Financial Times Deutschland«. Allerdings müsse die LINKE »wieder zu sich selbst finden, ihre Politik- und Aktionsfähigkeit voranbringen, die innerparteiliche Demokratie ausbauen«. Die SPD müsse ihrerseits »den Praxistest vieler Aussagen ihrer neuerlichen Oppositionsphase bestehen«.

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