Polizei ist Teil des Problems

Initiativen veröffentlichen Schattenbericht / Unabhängige Beschwerdestelle gefordert

Herr B. war am falschen Ort, zur falschen Zeit und offenbar mit der falschen Hautfarbe. »Plötzlich wurde er von hinten von vier Polizisten in Zivil angegriffen. Einer der Beamten drückte ihm sein Knie in den Nacken, so dass sein Gesicht fest auf den Boden gepresst wurde und er kaum Luft bekam.« Die Beschreibung eines Falles der Opferberatung Reach Out wirft ein Schlaglicht auf den auch bei der Berliner Polizei vorhandenen Rassismus. Denn erst als die Beamten Ausweis und Handy überprüften und feststellten, dass sie den Falschen festgenommen hatten, ließen sie den schwarzen Deutschen gehen. Das Ergebnis der »Verwechslung«: eine »Prellung des Brustkorbes, Verstauchung des Handgelenkes, Druckschmerzen an Augen und im Gesicht und eine erhebliche Traumatisierung«. Das drastische Beispiel ist der Broschüre »Berliner Zustände 2011« entnommen, die in dieser Woche nunmehr zum sechsten Mal erschienen ist. In dem 91-seitigen sogenannten Schattenbericht stellen Initiativen ihre Sicht auf gefährliche Entwicklungen in Berlin dar.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: