Werbung

Lärmschutz-Entscheidung erst 2013

Flughafengesellschaft will Erlaubnis für mehr Krach am Hauptstadt-Airport

Potsdam (dpa/nd). Der Streit um den Lärmschutz rund um den Hauptstadtflughafen wird in diesem Jahr nicht mehr beendet. Das machte Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Mittwoch im Landtag in Potsdam deutlich. Zunächst sei ein neues Planfeststellungsverfahren mit Auslegung, Anhörung und Stellungnahmen Betroffener nötig. Nach dem von Vogelsänger genannten Erfahrungswerten kann sich das bis zum nächsten Sommer hinziehen. Erst dann würden Anwohner erfahren, ob sie möglicherweise Anspruch auf Entschädigung haben, weil ihnen mehr Schallschutz zusteht. Die Flughafengesellschaft hatte beantragt, den letztinstanzlich genehmigten Planfeststellungsbeschluss für den Flughafen zu ändern.

Sie will erreichen, dass Fluglärm in den Häusern bis zu sechs Mal am Tag lauter als 55 Dezibel sein darf und somit Gespräche unterbricht. Darauf sei das bislang mit 157 Millionen Euro veranschlagte Schallschutzprogramm ausgelegt.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln