17 Euro mehr für Hartz-IV-Betroffene

Projektgruppe der Grünen-Bundestagsfraktion empfiehlt geringe Erhöhung der Regelsätze

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Grünen wollen offensichtlich wieder den Weg ihrer einstigen neoliberalen Agenda-Politik beschreiten. Im Falle einer Regierungsbeteiligung sind laut einem Papier der Bundestagsfraktion nur geringe Investitionen im sozialen Sektor vorgesehen.

Die im Jahr 2007 auf einem Nürnberger Parteitag beschlossene Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze auf 420 Euro im Monat, die auch der Paritätische Wohlfahrtsverband angeregt hatte, ist bei den Grünen schon lange kein großes Thema mehr. Bei der Neujahrsklausur der Bundestagsfraktion in Weimar war nur noch vage von einer »Anhebung« der Grundsicherung die Rede.

Nun hat es den Anschein, als gehöre das Ziel einer kleinen Erleichterung für Hartz-IV-Betroffene endgültig der Vergangenheit an. In einem vor kurzem durch den »Spiegel« bekannt gewordenen internen Zwischenbericht, den die »Projektgruppe Prioritäten 2013« für die Bundestagsfraktion verfasst hat, sollen die sozial Benachteiligten kaum von den bei einer Regierungsbeteiligung angestrebten zusätzlichen Investitionen in Höhe von zwölf Milliarden Euro im Haushaltsjahr 2014 profitieren. Die Regelsätze sollen demnach in einem ers...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 406 Wörter (2875 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.