Michel Platini sehnt den Anpfiff herbei

Der UEFA-Präsident ist von politischen Themen genervt

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Heute beginnt die 14. Fußball-Europameisterschaft mit dem Eröffnungsspiel des Co-Gastgebers Polen gegen Griechenland. Mit dem Anpfiff im Nationalstadion Warschaus startet die erste kontinentale Meisterschaft im Ostteil Europas nach der politischen Wende. Der europäische Verband diktiert die Bedingungen und erwartet wieder einen Gewinn in dreistelliger Millionenhöhe.

Von den Spaniern hält Michel Platini viel. Der Präsident des europäischen Fußballverbandes UEFA sieht den Titelverteidiger wie so viele vor der Europameisterschaft in der Favoritenrolle. Den Auftritt eines Mannes von der iberischen Halbinsel sehnt der Franzose aber ganz besonders herbei. Wenn der spanische Referee Carlos Velasco Carballo heute um 18 Uhr im Warschauer Nationalstadion das Eröffnungsspiel der EM zwischen Co-Gastgeber Polen und Griechenland angepfiffen haben wird, dann kann sein Turnier endlich beginnen.

Platini verbindet damit vor allem die Hoffnung, dass sich der Fokus in den nächsten drei Wochen bis zum Endspiel am 1. Juli im Olympiastadion der ukrainischen Hauptstadt Kiew nur noch auf das sportliche Geschehen richtet. Am Mittwoch war dem 56-Jährigen der Verdruss über Themen, die die erste Europameisterschaft im östlichen Teil des Kontinents nach der politischen Wende in Europa mit sich bringt, noch mal deutlich anz...


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