Sie sind Sklavenhändler?

Protest gegen Hungerlöhne und menschenunwürdige Behandlung von Arbeitslosen

Ein ehrenamtlicher DGB-Vorsitzender im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming führte eine Sklavenkarawane gegen Hungerlöhne. Michael Maurer im nd-Interview.

nd: Herr Maurer, Sie sind Sklavenhalter geworden. Warum?Maurer: Eigentlich bin ich ehrenamtlicher DGB-Vorsitzender im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming. Den Sklavenhalter spiele ich nur, um auf Hungerlöhne und die menschenunwürdige Behandlung von Arbeitslosen aufmerksam zu machen.Bei welcher Gelegenheit tun Sie das?Wir sind am 4. Juni in Ludwigsfelde mit zwei Fahrzeugen zu einer symbolischen Sklavenkarawane durch Brandenburg aufgebrochen. Unsere Stationen waren Finsterwalde, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Eberswalde, Prenzlau, Oranienburg und Brandenburg/Havel. Jetzt am Freitag endete die Karawane auf dem Luisenplatz in Potsdam. Unterwegs haben wir auf öffentlichen Plätzen Sklavenmärkte veranstaltet.Wie muss man sich das vorstellen?Als eine Art Straßentheater. Ich bin im dunklen Anzug, im feinen Tuch aufgetreten und habe so quasi das Finanzkapital verkörpert.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: