Jenny Becker 15.06.2012 / Ausland

»Das ist doch schizophren«

In die Hersteller von Streumunition wird munter investiert - trotz eines internationalen Abkommens

Selbst Finanzunternehmen aus Ländern, die eine Konvention gegen Streumunition unterzeichnet haben, investieren noch immer in die Produzenten dieser geächteten Waffen. Darunter sind der Allianz-Konzern und die Deutsche Bank. Das belegt eine Studie von Nichtregierungsorganisationen. Sie fordern ein gesetzliches Investitionsverbot.

Streumunition ist international geächtet und doch investieren weltweit noch 137 Finanzunternehmen in die Produzenten dieser verbotenen Waffen. Darunter sind auf deutscher Seite auch die Allianz und die Deutsche Bank. Zu diesem Ergebnis kam die Studie »Weltweite Investitionen in Streumunition - eine gemeinsame Verantwortung« von der niederländischen IKV Pax Christi und der belgischen FairFin, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Im Untersuchungszeitraum von Mai 2009 bis Ende März 2012 flossen 43 Milliarden US-Dollar an Unternehmen, die auch Streumunition herstellen. In einer Vorgängerstudie von 2009 waren es 20 Milliarden US-Dollar.

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