Harald Neuber 15.06.2012 / Ausland
Fragwürdig

Bestrafter Humanismus?

Ailí Labañino ist die Tochter eines der in den USA inhaftierten »Cuban Five«

nd: Ihr Vater Ramón Labañino gehört zu den fünf Männern, die in den USA wegen der Infiltrierung gewaltbereiter Exilgruppen inhaftiert sind. Was bedeutet das für Sie als Tochter?
Labañino: Als mein Vater und die anderen 1998 inhaftiert wurden, bekamen wir davon zunächst gar nichts mit. Wir Kinder dachten, er arbeite in Spanien. Eine Woche bevor der Fall 2001 publik gemacht wurde kam eine Psychologin zu uns nach Hause und wir erfuhren die wahre Geschichte. Ich war damals 13 Jahre alt und natürlich brach für mich eine Welt zusammen.

Es war ein harter Wechsel: So lange hatte ich nichts von meinem Vater gehört und auf einmal war er überall, in den Medien, im Fernsehen.

Zwei Jahre später haben Sie ihn das erste Mal wiedergesehen, bei einem Besuch im Gefängnis in den USA ...
Ich reiste in Begleitung meiner beiden kleinen Schwestern. Wir hatten unseren Vater fünf Jahre lang nicht gesehen. Ich weiß nicht warum, aber ich dachte, wir würde...

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