Erste Chinesin auf dem Weg ins All

Kleine Orbitalstation soll nach Kopplung zehn Tage mit Besatzung fliegen

  • Von Jacqueline Myrrhe
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Lange war China kaum mehr als die verlängerte Werkbank der Industrieländer. Doch längst ist das Reich der Mitte selbst in technologielastigen Branchen ein gefürchteter Konkurrent, wie die Hersteller von Solarzellen erfahren mussten. Auch in der bemannten Raumfahrt wächst das ostasiatische Land stetig aus der Rolle des bloßen Nachahmers russischer und amerikanischer Technik in den Rang eines gleichwertigen Mitspielers.

Nachdem im Oktober 2003 mit »Shenzhou 5« der erste bemannte Flug eines chinesischen Raumschiffs stattfand, ging es bislang eher gemächlich weiter. Erst zwei Jahre später startete wieder eine bemannte Mission. Im September 2008 flog »Shenzhou 7« mit einer dreiköpfigen Mannschaft. Ein Besatzungsmitglied stieg in den Kosmos aus. Die der sowjetisch-russischen nachempfundene Kopplungstechnik testete China im vergangenen Oktober, als das unbemannte »Shenzhou 8« automatisch an das einen Monat zuvor in die Umlaufbahn gebracht...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.