PLATTENBAU

  • Von Christian Klemm
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Er galt vielen US-Amerikanern als Inbegriff des Bösen, als Wiedergeburt Luzifers, als ein Mann, der ihr gottgewolltes Land in einen Ort der Finsternis verwandeln wollte. Halbnackt und kreidebleich geschminkt trat dieser Marilyn Manson mit seiner gleichnamigen Band auf und wetterte gegen das Christentum und verlogene Moralvorstellungen in seinem Heimatland. Das Album »Antichrist Superstar« (1996), eine Symbiose aus harten Gitarren, Mansons charismatischem Gesang und unterschiedlichen elektronischen Spielereien, machte ihn auch jenseits des großen Teichs zum Megastar. Nach »Mechanical Animals«, das zwei Jahre später veröffentlicht wurde und sich ausgiebig beim Glam-Rock vergangener Jahre bediente, gilt »Antichrist Superstar« als das Referenzwerk von Marilyn Manson.

Doch Manson ist brav geworden, seine provokan...


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