Volkmar Draeger 16.06.2012 / Berlin / Brandenburg

Panoptikum der Kulturschocks

Der Heimathafen wird familiär in »Meine Mutter, Karl-Marx-Straße und der Rest der Familie«

Neuköllner Familienbande

Geschichten, die das Leben schreibt, sind meist spannender als jede literarische Erfindung. Was gerade im Heimathafen Neukölln läuft, untermauert diese These eindrücklich. Dort hat Regisseur David Benjamin Brückel jene Erzählungen zusammengefügt, die ihm Anwohner und ihre Familien anvertraut haben. Finden konnte er sie durch den Kontakt etwa zur Deutsch-Arabischen Unabhängigen Gemeinde, zum Quartiersmanagement Donaustraße-Nord wie auch durch persönliche Gespräche. Aus diesem Kaleidoskop an Erlebtem baute er »Neuköllner Familiengeschichten«, nannte sie im Titel »Meine Mutter, Karl-Marx-Straße und der Rest der Familie« und formte gleichsam eine Art Liebeserklärung an einen nicht immer nur positiv ins öffentliche Bewusstsein tretenden Kiez. Für all die beteiligten Familienverbände wurde er neue Heimat, ebenso Zuflucht nach bewegten Ereignissen. Friedvoll vereint umsitzen sie zu Beginn eine große Tafel und bereiten Obst zum Entsaften vor.

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