BA zahlte für Schlecker bisher 133 Millionen

Stuttgart/Nürnberg (dpa/nd). Die Insolvenzen der Drogeriekette Schlecker und ihrer Töchter haben die Bundesagentur für Arbeit bislang rund 133 Millionen Euro gekostet. Die Summe setze sich aus Insolvenzgeld und Sozialabgaben für betroffene Mitarbeiter zusammen, sagte eine Sprecherin der Nürnberger Behörde am Freitag in Stuttgart. Sie bestätigte damit einen Bericht der »Süddeutschen Zeitung«. Ein Sonderprogramm für die Umschulung ehemaliger Schlecker-Mitarbeiter hält Agentur-Vorstandsmitglied Raimund Becker für unnötig. »Wir haben genügend Geld, um den Bedürfnissen der Schlecker-Frauen gerecht zu werden«, sagte er der Zeitung.

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