Irina Wolkowa, Moskau 19.06.2012 / Ausland

Harte Forderungen an Iran

Neue Verhandlungen über Teherans Atomprogramm in Moskau

Es sind harte Forderungen, mit denen die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates - China, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA - sowie Deutschland den Generalsekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Said Dschalili, bei der neuen zweitägigen Verhandlungsrunde konfrontieren. Sie begann gestern in Moskau.

Wie die gut informierte Wirtschaftszeitung »Kommersant«. unter Berufung auf russische Delegationskreise schrieb, will die Sechsergruppe Iran darauf festlegen, den Grad der Urananreicherung in der Anlage Natans von 20 Prozent auf 3,5 oder fünf Prozent zu reduzieren. Außerdem soll Teheran die Anreicherungsarbeiten in der unterirdischen Anlage Fordo einfrieren oder das Objekt sogar gänzlich schließen. Dafür wird Iran erlaubt, aus dem bereits hoch angereicherten Uran - derzeit verfügt die Islamische Republik über 145 Kilogramm - selbst Brennstäbe für den medizinischen Forschungsreaktor in Teheran herzustellen. Natürlich unter strenger Kontrolle der Atomenergiebehörde (IAEO). Sobald Iran einen der Punkte des Plans erfüllt, will die internationale Gemeinschaft mit Lockerungen ihrer mehrfach verschärften Sanktionen beginnen.

Der Westen, zunehmend aber auch Russland und China glauben Teherans Beteuerungen nicht, das iranische Kernforschun...

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