Fabian Lambeck 19.06.2012 / Politik

Soziale Spaltung vertieft sich

In deutschen Städten werden Arme an die Peripherie gedrängt

Eine Studie des Deutschen Institutes für Urbanistik belegt, dass die Armen zunehmend in die Problemviertel am Stadtrand abgedrängt werden.

Im Frankfurter Westend wurde jüngst eine ganze Häuserzeile saniert. Nach Abschluss der Arbeiten an den 50er-Jahre-Bauten sollen die Mieten nun um fast 40 Prozent steigen, meldet die »Frankfurter Rundschau«. Viele der Bewohner können sich das nicht leisten und sind gezwungen, in preiswertere Wohngegenden zu ziehen. Diese Geschichte aus der Mainmetropole steht exemplarisch für einen Trend, der zurzeit auf den Wohnungsmärkten vieler deutscher Städte zu beobachten ist. Vor allem in den begehrten Innenstadtlagen verdrängen die Reichen die weniger Betuchten. Gentrifizierung nennt man dieses Phänomen. So entstehen nach und nach sozial homogene Viertel: Hier die Vermögenden und dort die Armen bzw. jene, die nicht genug verdienen, um sich die Mieten in den besseren Stadtteilen leisten zu können.

Eine aktuelle Studie d...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: