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Der Ausnahme-Trick

Am Airport Frankfurt am Main sind Nachtflüge untersagt - trotzdem finden fast täglich welche statt

  • Von Robert Luchs, Mainz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eigentlich sind sie verboten, doch mit Tricks und Ausnahmegenehmigungen kommt es am Flughafen Frankfurt immer häufiger zu Nachtflügen. Der Bürgerprotest hält an.

Die Bürger in der Rhein-Main-Region sind genervt, Sprecher von Bürgerinitiativen rufen erneut zu Protesten gegen den nächtlichen Fluglärm auf. Im Mai ist es zu insgesamt 217 Flügen zwischen 23 und fünf Uhr morgens gekommen. Das sind mehr als in den Monaten zuvor, obwohl das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erst im April das seit Oktober vergangenen Jahres erlassene Nachflugverbot bestätigt hatte.

Die Sprecherin des Bündnisses der Bürgerinitiativen, Ingrid Kopp, hat den Verdacht, dass das Nachtflugverbot unterwandert wird. Es müsse aufhorchen lassen, dass im Mai nur an drei Tagen in der fraglichen Zeit gar nicht geflogen worden ist. In diesem Sinn hat sie an alle Abgeordneten des hessischen Landtags geschrieben.

Nach dem Planfeststellungsbeschluss sind verspätete Starts in Frankfurt möglich, wenn die Gründe »außerhalb des Einflussbereichs des Luftverkehrsunternehmens« liegen - beispielsweise kann ein Gewitter ein Grund sein. ...


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