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Familie als Farce

»Der Wind macht das Fähnchen« und »Malaga« bei den Autorentheatertagen im Deutschen Theater

  • Von Katja Kollmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die dysfunktionale Familie. Ein Dauerbrenner auf der europäischen Bühne - quer durch alle Zeiten. Bei den alten Griechen morden sich die Familienmitglieder gegenseitig. Auch Shakespeare lässt Neffen morden und den alten Vater aus dem von ihm geerbten Haus werfen! Jahrhunderte später bleibt vom großen dramatischen Familien-Konflikt nur Melancholie. Handeln ist sinnlos geworden - und lächerlich. Kurz vor dem ersten Weltkrieg sitzt Tschechows Bühnenpersonal herum, trinkt Tee und nervt sich gegenseitig. Wiederum hundert Jahre später ist die Familie immer noch ein guter Stoff, um die deutschen Bühnen mit neuen Stücken zu füttern.

Neue Stücke en masse gab es bei den Autorentheatertagen, die bis zum 16. Juni im Deutschen Theater stattfanden. Lukas Bärfuss und Philipp Löhle, zwei viel beschäftigte deutsche Dramatiker, sind mit zwei Stücken vertreten, die sich ganz auf die Kleinfamilie konzentrieren. Thematisiert Löhles »Der Wind macht das ...


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