Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Nepals Maoisten gehen getrennte Wege

Abtrünnige klagen »rote Verräter« an

  • Von Hilmar König
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Eine Fraktion der Vereinten KP Nepals (Maoistisch) hat sich von der Mutterpartei abgespalten. Die neue Partei trägt den Namen KP Nepals (Maoistisch). Das gab ihr Vorsitzender Mohan Baidhya Kiran (Foto rechts: AFP) am Montag in Katmandu bekannt.

Seit über einem Jahr revoltierte die Baidhya-Fraktion offen gegen den Parteivorsitzenden Pushpa Kamal Dahal Prachanda und dessen Kurs, den 2005/2006 in Nepal begonnenen Friedensprozess zu vollenden. Wiederholt drohte sie, zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Am Wochenende erklärte die Gruppe, es gebe keine Basis mehr für eine Einheit mit »korrupten Leuten und ausländischen Marionetten«. Gemeint waren Prachanda und Nepals gegenwärtiger Premierminister Baburam Bhattarai, die von den Spaltern auch als »indische Agenten« betitelt werden.

Beide sind nach Baidhyas Einschätzung »von den Zielen der Revolution abgewichen«, sie hätten »die Volksbefreiungsarmee verraten, indem sie deren Entwaffnung und die Auslieferung an die Streitkräfte Nepals betrieben«. Kurz, es handle sich um »rote V...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.