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Islamistische Gruppe Boko Haram bekennt sich zu Angriffen

Kaduna (AFP/nd). Die islamistische Gruppe Boko Haram hat sich zu den Anschlägen auf mehrere Kirchen im Norden Nigerias bekannt. »Allah hat uns bei den Angriffen auf Kirchen in Kaduna und Zaria den Sieg beschert«, erklärte ihr Sprecher Abul Qaqa am Montag. Unterdessen kam es zu Unruhen im benachbarten Bundesstaat Yobe, nachdem bei den blutigen Unruhen in Kaduna am Sonntag bereits mehr als 50 Menschen getötet und rund 150 weitere verletzt worden waren.

Bei den Anschlägen auf die christlichen Gotteshäuser habe es sich um »Vergeltungsschläge für die zahlreichen gegen Muslime gerichteten Gräueltaten« gehandelt, erklärte Qaqa weiter. Die Gruppe kämpft für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Angaben der Rettungskräfte zufolge starben die meisten der Todesopfer durch Racheakte von Christen.

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