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Einig in der Uneinigkeit

Die G20-Staaten beschränken sich auf unkonkrete Absichtserklärungen

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Eurokrise ist das Zentrum der globalen Finanzkrise. Beim G20-Gipfel in Los Cabos konnten sich die Staats- und Regierungschefs nicht auf ein koordiniertes globales Krisenmanagement einigen. Schlechte Vorzeichen für den Rio+20-Gipfel, auf dem ohne die G20-Länder ebenfalls nichts geht.

Der »Dedazo« gehört zur Tradition der politischen Kultur in Mexiko. Mit dem Fingerzeig bestimmte die Revolutionäre Institutionelle Partei Mexikos bis 1999 den künftigen Staatspräsidenten. Beim G20-Gipfel in Los Cabos kam es zu einer Wiederauferstehung des Fingerzeigs in neuer Form: Alle Länder außerhalb der Eurozone zeigten auf die Eurokrise und die Euroländer, die doch gefälligst mal ihre seit mehr als zwei Jahren anhaltende Dauerkrise in den Griff bekommen sollten, statt die Weltwirtschaftskonjunktur zu bremsen.

Die USA, China, Indien und Südkorea zeigten sich tief beunruhigt, dass die Schuldenkrise weiter schwelt und schlimmstenfalls die Weltwirtschaft bedroht. Bei allem Verständnis für die Lage der Europäer überwogen kritische Töne.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wehrte sich. Die Schuldenkrise sei...


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